In Deutschland sind verschiedene chemische Süßstoffe wie Saccharin und Aspartam auf dem Markt, wobei Saccharin der wohl bekannteste ist. Saccharin wurde bereits im Jahre 1878 von zwei amerikanischen Chemikern entdeckt. Der chemische Süßstoff wurde schon mehrfach auf schädliche Auswirkungen auf den menschlichen Körper getestet und die Untersuchungsergebnisse rufen doch einige Bedenken auf den Plan.

Schädliche Wirkung von chemischen Süßstoff Saccharin

In den 1960er Jahren wurden verschiedenen Testreihen an Ratten durchgeführt, wobei den Tieren hohe Dosen Saccharin verabreicht wurden. Tatsächlich wurde festgestellt, dass der chemische Süßstoff bei manchen männlichen Ratten Blasenkrebs auslöste. Daraufhin wurde Saccharin in Kanada verboten und in den USA mussten Lebensmittel, welche den chemischen Stoff enthielten gekennzeichnet werden. Bei weiteren Forschungen wurde jedoch festgestellt, dass die Tiere, welche an Blasenkrebs erkrankten sehr hohe Dosen Saccharin, verabreicht wurden. Teilweise betrugen diese Dosen das hundertfache an Saccharin, was ein Mensch im Normalfall täglich konsumiert. Doch zeichnet dieser Umstand den Süßstoff Saccharin wirklich als unbedenklich aus?

Auch der chemische Süßstoff Aspartam wirft Bedenken auf

Auch der zweitgeläufigste chemische Süßstoff Aspartam wirft einige Bedenken auf. Auch bei diesem chemischen Stoff wurde bei Tests an Ratten ein vermehrtes Krebsaufkommen festgestellt. Trotzdem wurde Aspartam in den 90er Jahren mit einigen Einschränkungen als unbedenklich erklärt. Die Einschränkungen in Bezug auf den Konsum von Aspartam betreffen in erster Linie Menschen mit Stoffwechselerkrankungen, welchen der Konsum des chemischen Süßstoffes nicht anzuraten ist.

Kein einwandfreier Nachweis von gesundheitsgefährdenden Eigenschaften bei Stevia

Den Steviaprodukten konnte im Vergleich zu den chemischen Süßstoffen eine gesundheitsschädigende Eigenschaft bisher nicht einwandfrei nachgewiesen werden und doch wurde der Verkauf von Stevia als Lebensmittel in Europa bisher nicht gestattet und die äußerst fragwürdigen chemischen Süßstoffe sind nach wie vor in jedem Supermarkt erhältlich.